Maschinenfest 2011

3. Oktober 2011

Nach drei Tagen Krach und Wumms wieder zurück in der (glücklicherweise) stillen Wohnung. Das Maschinenfest 2011 ist vorbei und es war großartig. Ich habe es sehr genossen drei Tage lang Musik zu hören, die ich sonst nur wenig höre.  Seien es konfuse Tonkonstrukte von Igorrr, wummernde Bass-Salven von 16Pad Noise Terrorist oder auch die epischen Klangwelten von Lustmord um nur mal drei Musikprojekte zu nennen, die wir am Wochenende gesehen haben. Das komplette Lineup findet sich hier: Lineup 2011

Außerdem gilt mein großer Dank an meine drei Mitreisenden die das Wochenende ebenfalls so entspannt gemacht haben und auch an alle Freunde und Bekannten die man getroffen hat.

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Mobile breast feeding station

1. Juli 2011

Jill Miller, wohl eine Performance Künstlerin von der ich noch nie gehört habe, wirbt in diesem Post für Geldmittel um ein ‘network of mobile breast feeding trucks’ zu etablieren. Also ja tatsächlich, ein Laster der kommt damit man dort sein Kind stillen kann.

Den schönsten Satz finde ich hat sie aber selbst in folgendem Statement gegeben.

Yes, we will buy an ice cream truck and attach a giant boob to the top! Yes, we will become superhero-like in our vigilant support of nursing mothers! And yes, we take our mission very seriously. But we know (from being mothers, perhaps) that words are most effective when accompanied by a friendly smile and a wink…

Breast feeding truck via BoingBoing

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Trains which were never built

30. Juni 2011

The Infrastructurist hat eine Artikel über Züge gepostet, die so niemals gebaut wurden. Aufhänger dafür war eine Newsmeldung nach der Japan eine Zugstrecke von Tokio nach Osaka für unglaubliche 112 Milliarden U.S. Dollar bauen möchte. So in den nächsten 43 Jahren etwa. Am schönsten in dem verlinkten Artikel finde ich glaube ich die geplante Zugstrecke von St. Paul (USA) nach London. Über den Atlantik. Auf einer Brücke. Doppelgleisig. Ja nee ist klar..

The Minnesota Historical Society contains a conceptual graphic from 1871 of the railway system of St. Paul in the year 1900. The most striking line from this system — which is really saying something for a system that includes a track to the North Pole — is a double-tracked bridge that extends across the Atlantic Ocean and runs, via an incredibly straight course, into London. Behold the St. Paul & London Intercontinental Doubletrack Railway

[via BoingBoing]

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Papardelle in Spinat Lachs Sauce (geht auch vegetarisch)

23. April 2011

Für eine sehr genussvolle Person:
100g Räucherlachs
1 Tomate (normale runde Tomate bzw. Strauchtomate
1 Knoblauchzehe
1-2 Hände frischen Blattspinat
100g Papardelle (Bandnudeln)
100-120ml Sahne (mit Milch weniger gehaltvoll, dann aber vorsichtig beim aufkochen, besser Milch und Sahne mischen)

Wasser zum Kochen bringen, Tomate hineingeben (bitte nicht einritzen), nach kurzer Zeit (30s-1 Minute) entnehmen und die Haut abziehen und entkernen (wir wollen trockene Tomatenwürfel die uns durch Ihre wunderbare Art entzücken). In kleine Würfel schneiden.
Knoblauchzehe fein hacken, Spinat waschen und Stile abschneiden. Räucherlachs in feine Streifen schneiden.

Papardelle al dente kochen.

Pfanne erhitzen, Olivenöl hineingeben, Spinat hineingeben, warten bis dieser fast ganz zusammengefallen ist. Knoblauch und Tomatenwürfel dazugeben. Mit Sahne ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen. Alles ein bischen köcheln lassen. Die Nudeln sollten inzwischen fertig sein.
Die Nudeln in einen tiefen Teller geben, dann erst den geschnittenen Räucherlachs in die Sauce geben, einmal rühren, sofort auf die Nudeln geben.

Für die vegetarische Variante den Lachs weglassen und eine Tomate mehr nehmen.

I’d call it legendary.

Und so sieht das ganze aus

:

Close Up

Close Up

Kochen / Essen , ,

Thoughts

26. November 2010

Ever since humanity is striving forward. From the first bone spears to today’s blackberries, we strive toward technology. This has been a constant process and thread throughout humanity’s history.

Today we understand so much about the human body, soul and brain and can cure diseases which would have been incurable or even deadly just 50 years ago.

And still we strive. Now we strive away from our bodies, willing to open our minds and expand them.

The internet has done us a real favor. It enables us to leave our bodies behind while our minds roam freely through the informational constructs without being a fakir.

Everything is online today, you can know everything; watch everything; listen to everything. With Facebook, Twitter and Google you can share your thoughts with the whole world.

But what happens after that? Do you always think about what might happen to a thought shared online, written on your facebook wall? It is all there, for eternity. Decades after you’ve shared pubertal thoughts online they might come back and strike you again, making you wonder about what you were thinking when you wrote a poem, wish or threat.

And you might wonder if it was such a good idea to share a thought, just hatched from your brain for five minutes or so, with everyone in the world.

And still you shouldn’t be afraid of all this. Shouldn’t lock away everything you want to share in your head just because some day it might come back to you.

Because that would mean the end of imagination, the end of thought itself, when people stop sharing their thoughts with other people because of fear of exposure and stop being what they truly are because they just want to fit in - when this happens, our striving would finally have ended. In the wrong way.

Life, Stuff & Things

Totaler Nichtraucherschutz in Bayern: Die Gesetze alt vs. neu

28. Juni 2010

Kommenden Sonntag am 04. Juli wird in Bayern gewählt. Es geht um den sog. “Totalen Nichtraucherschutz”, welcher die bisherige Regelung, nach der Ausnahmen vom Rauchverbot gemacht werden konnten, ablösen soll. Das geltende Gesetz wie auch den Entwurf gibt es online.

Ich hab mir mal die Mühe gemacht die das bisherige “alte” Gesetz und den neuen Entwurf gegenüberzustellen.

Was sich ändert:
Subtile Änderungen gibts es erstmals in Art. 2 des Gesetzesentwurfs. Hier werden in Punkt 4 und Punkt 5 kleinere Änderungen hinsichtlich der Definition von Einrichtungen des Gesundheitswesens und von Heimen gemacht. Das soll hier aber nicht im Mittelpunkt stehen.

Größere Änderungen gibt es erstmalig in Art. 5, welcher die Ausnahmen des Rauchverbots regelt. Hier gab es bisher fünf feste Ausnahmen plus die Möglichkeit weitere Ausnahmen zuzulassen (in Absatz 2) “[...] sofern ein vergleichbarer Schutz geschaffen werden kann.” Nach dem neuen Gesetzesentwurf fallen hier die Punkte 4, 5 und der Absatz 2 raus. Diese regelten bisher die Ausnahme zum Rauchverbot “in Bier-, Wein- und Festzelten, die nur vorübergehend und in der Regel an wechselnden Standorten betrieben werden sowei in vorübergehend als Festhallen genutzten [...] Hallen auf Volksfesten und vergleichbaren Veranstaltungen;[...]” wie auch die “[...] getränkegeprägten Gaststätten mit weniger als 75 m² Gastfläche und ohne abgetrennten Nebenraum [...]” (a.k.a. Bahnhofskneipe). Hier gilt also nach dem neuen Gesetz entsprechend auch ein bedingungsloses Rauchverbot.

In Art. 6 zum Thema Raucherraum bzw. Raucherbereich erfolgen ebenfalls Änderungen. Da zukünftig “drinnen” ja nicht mehr geraucht werden darf ist der Satz 3 in Absatz 1 hinfällig, welcher die Einrichtung einens Nebenraums zum rauchen in Diskotheken erlaubte, sofern sich im Nebenraum keine Tanzfläche befand. Ebenso hinfällig ist die Erlaubnis, dass Gaststätten bisher in einem Nebenraum das Rauchen erlauben durften. (Anm. d. A.: Womit ich persönlich leben konnte, da eine solche Regelung in Baden-Württemberg bisher bestens funktioniert.) Von dieser “Freiheit” waren bisher nur Einrichtungen für Kinder und Jugendliche und Sportstätten ausgenommen (hier durfte kein Rauchbereich eingerichtet werden). Nach der Neuregelung sind von dieser Möglichkeit dann auch zusätzlich Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie auch Gaststätten (s.o.) ausgenommen.

Interessant und ein wenig verwirrend zugleich finde ich hingegen, dass nach neuer Regelung der Satz 3 in Art. 6 Absatz 3 entfallen würde. Nach diesem ist bisher “Kindern und Jugendlichen [...] der Zutritt zum Raucherraum nicht gestattet [...]“. Heißt das etwa im Umkehrschluss, dass nun auch Kinder und Jugendliche Raucherräume betreten dürften?

So sieht es nun aus. Ob man für diese Änderungen oder die Beibehaltung des bestehenden Nichtraucherschutzes ist, dass muss nun jeder bayerische Bürger selbst entscheiden.

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Hochzeitsbäckerei

7. Mai 2010

Es gibt nur wenige Gelegenheiten an denen die Mamas, die Tanten und wie sie noch alle heißen zusammenkommen um zu backen. Große Geburtstage sind so Gelegeneheiten, Kommunionsfeiern und eben Hochzeiten.

Bei uns in der Familie wird diese Tage geheiratet, deswegen stehen sie wieder zusammen und backen und spritzen Buttercreme und verteielen Dekor. Und dann erkennt man es, das ist nicht einfach nur Kuchen machen, da wird mit besonderer Akribi gearbeitet, da wird Buttercreme auch wieder mal runter gekratzt und dann Muster vorgezeichnet und genau eingehalten.

Und ich kuck mir das immer wahnsinnig gerne an und bin total fasziniert, wie unter diesen oft schon alten, wulstigen Händen aus gebackenem Teig und Marzipan und Buttercreme wahre Kunstwerke entstehen.
Und ich denk mir immer, das sind Hände, die jede Tätigkeit auch allein erledigen könnten, das sind Hände sie einfach schon ihr ganzes Leben lang gebacken haben.

Ich mag die Mamas :)

Life, Stuff & Things

DAS Shirt für Katzenliebhaber?

13. April 2010

Seht selbst.

I got another Whale tee design by threadless

"I got another Whale" tee design by threadless.com

Das Shirt gibts bei Threadless.com

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This robot cuts every kind of Döner meat

2. April 2010

Darauf hat die Welt doch gewartet! Ein Roboter der Dönerfleisch schneidet.  24 Hours a day wenn es sein muss.

Direkt Döner


via Interweb3000

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Apple iPad

29. Januar 2010

Alles was ich über das neue iPad sagen möchte gibt es hier als Bild.

 

Dear Apple

via Spreeblick@Twitter

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