gebratener Chicorée auf Gemüsebett

3. Februar 2009

Ich kenne Leute die keinen Chicorée mögen. Er ist ihnen zu bitter und zu hart. Naja in gewissem Maße teile ich deren Meinung. Deswegen mag ich diesen Chicorée auch so gerne.

Bei diesem Gericht wird der Chicorée in der Pfanne gebraten. Er ist dadurch bestimmt weniger gesund als wenn man ihn roh ist, aber ich denke besser gebratener Chicorée als Schnitzel. Die beiden Bacon Streifen auf dem Chicorée waren im Kühlschrank “über” und sind deswegen mit ins Essen gewandert. Man kann sie als optional werten, wodurch dieses Gericht als vegetarisch zu werten ist.

Wer kein Gemüse im Haus hat oder sich einfach nicht so viel Mühe machen will kann auch nur den Cicorée braten bis er weich ist und dann auf die Schnittfläche (die dann oben sein sollte) Camembert oder Brie legen. Dieses Gericht kenne ich unter dem Namen “Witlof” und habe es zum ersten Mal bei Alfredissimo! gesehen. Aber nun zurück zu unserem eigentlichen Essen…

Man braucht:
Einen etwas größeren Chicorée
2 Karotten
2 längliche grüne Paprika (oder auch ein normaler)
eine Zwiebel
4-5 Champignons
2 Streifen Bacon (optional)

Und das macht man damit:
Zuerst mal Karotten schälen und in nicht gar so große Stücke schneiden (2 x 1 cm ist die Faustregel bei mir). Die Paprika waschen und entkernen, die Zwiebel häuten. Paprika und Zwiebel in Streifen bzw. Würfel schneiden. Nun den Chicorée der Länge nach halbieren und den Strunk im unteren Drittel keilförmig ausschneiden. Dabei muss man darauf achten, dass man nicht zu viel abschneidet, sonst fällt alles auseinander!

Das Gemüse in der Reihenfolge Zwiebel, Karotte, Paprika in Olivenöl braten bis es bissfest ist. Dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Danach zur Seite stellen und warmhalten. Nun ein Stück Butter in die Pfanne geben und den Chicorée zuerst auf der Schnittseite braten. Nach ein paar Minuten wenden und auf der runden Seite braten. Ich habe ihn öfter mal gewendet.

Auch wenn der Chicorée von außen fertig aussieht und weich ist, so sind doch oft die inneren Blätter noch völlig hart. Während des gesamten Bratvorgangs immer wieder beherzt mit dem Pfannenwender den Chicorée flach drücken, dadurch schieben sich die Blätter auseindander, was einerseits die Garzeit verkürzt und meiner Meinung nach auch optisch ansprechender aussieht. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Sobald der Chicorée weich ist zuerst das Gemüse im Halbkreis auf dem Teller anrichten und den Chicorée darauf betten. Während man das tut den Bacon in der
Pfanne knusprig braten und zum Schluss als kleinen Eye Catcher auf den Chicorée legen.

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Spinatsuppe

3. Februar 2009
Es ist einfach so lecker

Es ist einfach so lecker

Spinatsuppe hört sich ja im ersten Moment gar nicht lecker an, ist es aber. Und ganz einfach und schnell. Und lecker.

Zutaten (für eine Portion)
1Kartotte
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
200g Blattspinat (Tiefkühl)
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 Ei

Zubereitung
Zwiebel, Knoblauch und Karotte kleinschneiden (Karotte etwa in 1 cm lange und einen halben Centimeter dicke Stücke). Zuerst die Karotte in Olivenöl anschwitzen und wenig später Zwiebeln und Knoblauch dazugeben. Weiterdünsten bis die Zwiebeln glasig sind.

Mit einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen und den Blattspinat zugeben. Das Ganze kocht jetzt bis der Blattspinat getaut und die Karotte weich ist. Ich würde sagen ungefähr 20-25 Minuten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kurz vor dem Essen ein Ei verquirlen und dann unter ständigem Rühren langsam in die Suppe laufen lassen. Das gibt dann schöne Fäden.

Guten Appetit!

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Breakfast for Champions

12. Januar 2009

Heute probieren wir uns mal am Frühstück für Champions Variante 2393.

Man nehme Haferflocken, Früchtemüsli (zu gleichen Teilen), eine Banane, einen Joghurt Milch und ein paar Amarettini und mische alles in einer Schüssel. Im Idealfall sieht es so aus.

Fehlt nur noch Milch

Fehlt nur noch Milch

Dann fügt man einfach noch einen Naturjoghurt (wer mag einen mit Geschmack), etwas Zimt und Milch hinzu und rühre kräftig mit dem Löffel um. Guten Appetit!

Fertig

Fertig

Kleiner Tipp: Es schmeckt besser als es aussieht

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Today’s Menu: Wildlachs

11. Januar 2009

Heute gab es dann doch nicht den zweiten Teil der Schupfnudeln sondern etwas Anderes (irgendwie habe ich einen Hang dazu Sonntags aufwendiger zu kochen).

Wie es sich so ergibt denke ich nach was noch alles rumliegt und entschließe mich dann möchlichst viel auf möglichst halbwegs normale Weise miteinander zu kombinieren. Das sieht dann am Ende etwa so aus:

Zu sehen ist Wildlachs nebst Salzkartoffeln und gemischtem Gemüse an Avocadocreme. Mehr…

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Schupfnudeln mit Sauerkraut

10. Januar 2009

Heute Abend gab es mal etwas ganz klassisches und untrennbar mit meiner Kindheit verbundenes: Schupfnudeln mit Sauerkraut.

Die Schupfnudeln werden zuerst in Butterschmalz gebraten und wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, mit ein wenig Milch abgelöscht. Danach lässt man sie noch kurz bei kleiner Hitze weiter simmern bis sich die Milch ein wenig reduziert hat und eingedickt ist. Alternativ schlage ich auch gern ein Ei darüber und lasse dies stocken.

Diese Schupfnudeln sind übrigens made by Mom und sind daher natürlich die besten, die es überhaupt auf der Welt gibt. Aber es ist nicht so schwierig Schupfnudeln selbst herzustellen.

Grundsätzlich gemeinsam ist jedem Schupfnudelrezept die Kartoffel, denn sie bildet die Grundzutat. Dazu kommen dann noch Eier für die Bindung und etwas Mehl. Zum Suchbegriff ‘Schupfnudel’ liefert Chefkoch gleich 79 verschiedene Rezepte, die eine größere Bandbreite, vom Grundrezept der Schupfnudel selbst über Rezepte mit Schupfnudeln als Zutat bis hin zu ausgefalleneren Varianten wie Schupfnudeln auf Basis von Hokkaido Kürbissen und solche bei denen das Grundrezept um Bärlauch erweitert wird und die dann in einer frischen, grünen Farbe daherkommen.

Das Sauerkraut ist ein Fertigprodukt plus ein paar Kräuter um es etwas aufzuwerten. Hier muss ich mich jedoch vom Aldi Süd Produkt distanzieren. Es schmeckt mir etwas zu sauer (was man leicht in den Griff bekommt) und war erst nach längerem köcheln wirklich weich. Das mir vertraute (von Muttern) ist in Konsistenz und Geschmack um einiges besser.

Und nun viel Spaß beim Nachkochen.

Den zweiten Teil der Schupfnudeln gibt es evtl. Morgen mit Gemüse und Wildlachs.

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Twitter Interview mit Thorsten Schäfer-Gümbel

10. Januar 2009

Thorsten Schäfer-Gümbel ist (AFAIK) der erste Deutsche Politikiter, der seinen Wahlkampf nicht nur teilweise, sondern richtig in Internet trägt.

Eine Homepage haben viele, aber das ein Politiker Twitter für seinen Wahlkampf nutzt ist doch eher neu. Deswegen auch neu ist das Interview, dass Robert Basic vom Basic Thinking Blog gerade mit Thorsten Schäfer-Gümbel führt.

Zum Interview

Web 2.0

Leben ohne Stimme

9. Januar 2009

Die Hausapotheke

Eins vorweg, sensorische Deprivation (Entzug sensorischer Reize) fand ich an sich schon länger spannend. Dabei dachte ich aber eher an so etwas was man mit einer Augenbinde und in einem Schlafzimmer macht. Nun erfahre ich derzeit jedoch, am eigenen Leib, eine andere Form sensorischer Deprivation, nämlich beinahe Stimmlosigkeit. Seit ein paar Tagen fehlt mir also sprichwörtlich die Sprache. Mehr…

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Ich war noch nie richtig verliebt

9. Dezember 2008

Und eines Mittags, um kurz vor drei, als ich im Büro saß und ein wenig müde das Spreeblick Bilderrätsel sah bei dem man ein “Berlin liebt Dich” Postkarten Set gewinnen konnte, denn es war ja bereits vorbei, wurde mir klar: Ich war noch nie richtig verliebt.

Es gab da mal eine Frau, das ist richtig, aber das ist schon wieder knapp ein Jahr her und auch in sie war ich nie wirklich verliebt. Das wurde mir spätestens klar, als vor knapp zwei Monaten zwei Menschen in meinem Freundeskreis beschlossen nunmehr ein Paar zu werden und beide in diesen zwei Monaten, was die Bindung zum Anderen angeht, bereits so viel weiter sind als die Frau und ich damals.

Nein ich war tatsächlich nie richtig verliebt, nun bin ich auch noch weit davon entfernt Jemand zu sein, den man ‘alt’ nennen würde, bin noch unter 30, nicht knapp sondern deutlich und dennoch liegt mir diese Erkenntnis bleiern auf dem Gemüt.

Vermutlich ist es Schmerz, weil ich sehe wie glücklich andere Menschen um mich herum sind und weil ich begreife, wie viel dieses Glückes aus der anderen Person an ihrer Seite entspringt und es schmerzt mich selbst dieses Gefühl des Glückes nicht zu kennen. Es schmerzt mich regelmäßig abends alleine ins Bett zu gehen, nicht wegen irgendeiner körperlichen Lust die mir entgeht, sondern einfach wegen der menschlichen Wärme an meiner Seite die mir fehlt.

Teilweise floh ich mich deswegen in Leidenschaften, Zärtlichkeiten, Arme von Frauen die mir für den Moment Wärme spendeten, die ich aber niemals lieben könnte, weil sie nie die Richtige waren.
Für den Moment waren sie mir nahe Vertraute und erfüllten Ihren Zweck, doch gab es nie jehnes Gefühl, welches ich so schmerzlich misse obwohl ich es doch gar nicht kenne. Und nach kurzen Zeiten verfliegt dann auch diese Wärme gar zu schnell und am Ende bleibt wieder die Leere.

Life, Stuff & Things

Leichenberechnungen

14. November 2008

Beim Stöbern bin ich bei kreativbetrunken auf diese drei Tests gestoßen. Ja, die sollte man schonmal gemacht haben.

$4325.00The Cadaver Calculator - Find out how much your body is worth.

How many cannibals could your body feed?

57%

Netzfund

Wenn die Matrix unter Windows laufen würde

13. November 2008

Matrix unter Windows

Irgendwie finde ich die “embed” Funktion grade nicht auf der Seite.

[via Twitter]

Netzfund